Vita

"Vielleicht gibt es sie ja noch, die Tonkünstler jüngerer Generation, die ihr Publikum ihrem musikalischen Talent und nicht außermusikalischen, boulevardtauglichen Sensationen verdanken. Alexander Schimpf (…) könnte einer dieser künftigen Helden eines reformbedürftigen Klassikbetriebs werden…"
(Süddeutsche Zeitung, November 2009)

„An diesem Abend zeigte Alexander Schimpf mit seiner packenden, furiosen und auch nachdenklichen Interpretation (…), dass er inzwischen zu [den] großen deutschen Pianisten gehört...“
(Erlanger Nachrichten, März 2013)

 

Nach bedeutenden Wettbewerbserfolgen in Bonn (Deutscher Musikwettbewerb), Wien (1. Preis Internationaler Beethoven-Wettbewerb) und Cleveland/USA (1. Preis Cleveland International Piano Competition) konnte der Pianist Alexander Schimpf in den vergangenen Jahren eine regelmäßige erfolgreiche Konzerttätigkeit auf mehreren Kontinenten entfalten. Einladungen zu Klavierabenden und solistischen Auftritten mit Orchestern führten ihn in bedeutende Säle wie die Konzerthäuser Wien und Berlin, in die Zankel Hall/Carnegie Hall in New York, den Marinskij-Konzertsaal St. Petersburg, die Alte Oper Frankfurt, die Beethovenhalle Bonn, die Kölner Philharmonie, die Philharmonie am Gasteig in München, den Pariser Louvre sowie das Auditorio Nacional in Madrid.
Im Rahmen seiner ausgedehnten Tätigkeit in den Vereinigten Staaten arbeitete er als Solist bisher mit ca. 30 dortigen Symphonieorchestern, außerdem wurde er zu Klavierabenden u.a. nach New York City, Washington D.C., Boston, Chicago und Indianapolis eingeladen. Neben Auftritten in den meisten europäischen Ländern konzertierte er in China, Taiwan und Vietnam sowie mehrfach in Südamerika, 2020 außerdem erstmals in Japan.
Geboren in Göttingen, absolvierte Alexander Schimpf seine Studien u.a. bei Wolfgang Manz und Bernd Glemser und wurde später von den Pianistinnen Cécile Ousset und Janina Fialkowska maßgeblich gefördert.
Als Kammermusiker arbeitete er u. a. mit dem Geiger Christian Tetzlaff, dem Bratscher Nils Mönkemeyer, dem Cellisten Julian Steckel, dem „American String Quartet“ und dem "Armida-Streichquartett" zusammen.
Neben seiner Auseinandersetzung mit dem klassischen Repertoire setzt Alexander Schimpf sich regelmäßig für die Musik der Moderne und Gegenwart ein und spielte in den vergangenen Jahren zahlreiche Uraufführungen ihm gewidmeter Solo- und Kammermusikwerke. 2013 wurde er in München mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet; 2016 wurde er als Professor für Klavier an die HMTM Hannover berufen.
Seit 2009 sind bei den Labels GENUIN und OehmsClassics drei Solo-CDs u.a. mit Werken von Beethoven, Schubert, Brahms, Debussy, Ravel und Skrjabin erschienen; 2020 wird das Label CAvI Records eine CD-Produktion dreier Klavierkonzerte von Mozart in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Kammerphilharmonie Augsburg veröffentlichen.

[Stand: Januar 2020]