Presse

 

"...Nicht, dass Liszts "Totentanz" nun gezähmt daherkommen würde. Es wird angemessen wuchtig, ruppig, pathetisch aufgetrumpft, wo nötig. Aber das eigentliche Faszinosum ist denn doch die Würdigung der herrlichen Differenziertheit dieser Komposition sowie die Spielkunst des Alexander Schimpf. Welche eine Wohltat: ...[er] spielt ohne Gehabe und Getue einfach großartig Klavier - wie selbstverständlich auf technisch höchstem Niveau, mit einer beseelten Tongebung von wunderbar warmer Klarheit."
Rhein-Zeitung Koblenz, Januar 2017 
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"...Zentrum der Matinee war freilich der Auftritt von Alexander Schimpf als Solist der Beethoven-Konzerte Nr. 2 und 4. Der gebürtige Göttinger des Jahrgangs 1981 verfügt über eine ausgezeichnete Technik und einen noblen, substanzreichen Anschlag, der die genannten Werke nicht romantisierend auflädt, sondern aus dem Geist klassischer Maßhaltung realisiert. (...) Klassizismus bedeutet bei ihm auch nicht Trockenheit. So kam der Solobeginn des opus 58 beseelt und poetisch, nicht als bloße Akkordreihung. Details wie die leichte Stauung beim Lauf im vierten Takt zeigten einen konzisen gestalterischen Willen an. Und auch Beethovens skurriler Witz - etwa der Umgang mit den Synkopen im Rondo des B-Dur-Konzerts - wurde nicht unterschlagen."
Kölner Stadtanzeiger, Februar 2016


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"Absoluter Höhepunkt des Abends war die Interpretation des 2. Klavierkonzerts in B-Dur von Johannes Brahms durch den Pianisten Alexander Schimpf (...). Poesievoll vom ersten bis zum letzten Ton, alles Virtuose in erhabene und beseelte musikalische Aussage verwandelnd interpretierte Schimpf das Konzert. Schon beim ersten Einsatz fesselte er das Publikum mit seinem Können und der Tiefe seiner Gestaltung, im weiteren Verlauf auch mit Kraft und Verve (...)"
Ostthüringer Zeitung, September 2015

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"Der Pianist Alexander Schimpf (...) legte am Sonntag ein risikofreudig gemischtes Programm vor (...) - diametrale Stilwechsel und eine so lückenlose Bandbreite, dass man als Pianist Farbe bekennen muss. (...) Noch frappierender Schimpfs schwereloses Pianissimo bei [Debussys] "Poissons d'or", das man noch nie so leicht, bruchlos und unaufwändig gehört hat. (...)
Eine gesteigerte Virtuosität, ein Höchstmaß an Präzision. Schimpf ein Dichter und Denker am Klavier, nicht zuletzt ein Klang-Analytiker."

Schwäbisches Tagblatt, Dezember 2014
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"...nicht wenige im Publikum dachten: Es gibt 32 Klaviersonaten von Beethoven, warum denn immer die ["Appassionata", op. 57]? Die Antwort gab Alexander Schimpf durch sein Spiel: Weil er etwas Besonderes zu sagen hatte. (...) Schimpf interpretierte überzeugend, mit erregendem Schwung, fürchtete sich weder vor ekstatischen Aufschwüngen noch vor Abstürzen ins Bodenlose. (...) Mit Alexander Schimpf ist ein großer Pianist im Werden."
Schwarzwälder Bote, Oktober 2014
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"Alexander Schimpf modellierte die gestischen und harmonischen Kontraste von Beethovens G-Dur- Konzert in farbig begriffenen musikalischen Bildern. Die sinnierenden solistischen Auftaktakkorde und die dann verzahnten Passagen mit dem Tutti, die Annäherung des grübelnden Klaviers an die pochende „Außenwelt“ des Orchesters im Andante, die virtuos gleißenden Läufe des Finales (...) -  ein spannungsvolles Ereignis."
Augsburger Allgemeine, Oktober 2014
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"Bravouröser Solist [in Chopins e-moll-Konzert] war Alexander Schimpf, der sein beeindruckendes, mit internationalen Preisen verdientermaßen ausgezeichnetes Können in den Dienst der Musik stellte. Schimpfs Ton klang frei von pianistischer Vorzeigebrillanz, er klang innig und kantabel, auch die oszillierenden, weichen Passagen bettete er gestalterisch ein. (...) Im Zentrum des Tosens lag die Romance, bewegend liebevoll gesetzt und gespielt, mit Pedal-Delikatesse und Anschlagskunst zelebriert, in weit gespanntem Aufbau ausgekostet. Eine Idylle zum Eintauchen, die durch ihre Schönheit und Gefühlintensität fast schmerzte. (...) Zuletzt das Rondo in machtvollen Tastensog: Die Bravi im vollen Saal waren mehr als gerechtfertigt."
Augsburger Allgemeine, März 2014
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"Nach der Pause dann das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur von Ludwig van Beethoven. Mit dem (...) Pianisten Alexander Schimpf hatten die Verantwortlichen der Philharmonischen Gesellschaft einen wahren Glücksgriff gemacht. (...) Nicht nur Ausdruck und Mimik zeugten von einer verinnerlichten Interpretation. Bestechend war vor allem der weite Atem, mit welchem Schimpf (...) die musikalischen Linien im ersten Satz nachzeichnete. (...) Faszinierend die ernsthafte, kreative Tiefe seines ohne Effekthascherei auskommenden Spiels. Merklich berührt und begeistert äußerten sich die Besucher mit nicht enden wollendem Schlussapplaus (...)."
Westfälisches Volksblatt, Oktober 2013
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"Alexander Schimpf führt als Solist im Liszt-Konzert eine packende Mischung aus Wagemut, Souveränität und Gelassenheit ins Feld. (...) Schimpf verbindet Virtuosität in höchstem Maße mit Musikalität."

Nordwest-Zeitung Oldenburg, August 2013
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„Eine gute halbe Stunde fesselte Alexander Schimpf mit einem rauschenden Soloritt durch Beethovens drittes Klavierkonzert. Ja, in dieser Geste, in dieser Mischung aus forschem Triumph und demütiger Verneigung, könnte man sich Beethovens Auftritt mit eigener Musik vor zweihundert Jahren vorstellen. Manchem im nahezu ausverkauften Dresdner Schauspielhaus stockte der Atem angesichts dieser Fügung von spielerischer Intelligenz, klarem, kraftvollem  Ausdruck und lupenreiner Technik.“
Sächsische Zeitung, März 2013
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"[…] Welche Gloriole umgibt nicht Beet­hovens letzte Klaviersonate op.111, mit der ein spannungsreicher Konzert­abend schloss.[…] An diesem Abend zeigte Alexander Schimpf mit seiner packenden, furio­sen und auch nachdenklichen Inter­pretation im Adagio, dass er inzwi­schen zu einem der großen deutschen Pianisten gehört...
Die exzessive Dynamik dieses monu­mentalen Werkes [...] kam in Schimpfs Interpreta­tion vorzüglich zur Geltung […] Mit einem wun­derschönen Adagio aus einer Bach-Transkription verabschiedete sich ein Künstler, der beim Publikum einen tiefen Eindruck hinterließ."
Erlanger Nachrichten, März 2013

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Alexander Schimpf kassiert Bravorufe für seinen Brahms
[…]
"...derweil vertieft sich der Solo-Pianist voller Elan in das 2. Klavierkonzert von Brahms. […] Alexander Schimpf interpretiert nicht nur den Eröffnungssatz und den leidenschaftlichen zweiten Satz des Brahms-Konzerts souverän. Gerade im idyllischen langsamen Satz erweist sich der 1981 in Göttingen geborene Pianist […] als wahrer Zaubermeister an den Tasten […].
Das Finale legt er so mitreißend, akkurat und dennoch in einem so persönlichen Tonfall hin, dass das Publikum nach dem letzten Tutti-Schlag in laute Bravorufe ausbricht."
Main-Post, Februar 2013

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"...the fast-rising young German pianist Alexander Schimpf, 30, played an impressive program. He opened with Bach’s French Suite No. 5 in G in an exquisite performance that found a judicious balance between lyrical freedom and articulate, dancelike tempos and touch. He was equally fine in Beethoven’s “Pastoral” Sonata, Scriabin’s Five Preludes (Op. 74) and a beautifully colored, crisp and lively account of Ravel’s 'Tombeau de Couperin.'"
Anthony Tommasini, New York Times, Juli 2012  

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"Wo sich andere Pianisten mit bravouröser Virtuosität hervortun, hat Alexander Schimpf solches nicht nötig. Er zeigte sich als charismatischer Tonkünstler, als feinsinniger Interpret mit großer künstlerischer Reife. (...) Feinste Spielkultur verband sich mit sensibler Gestaltung, bis ins kleinste Detail transparent und faszinierend."
Westfälische Nachrichten, November 2011  

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"... fabelhaft, wie ein moderner Flügel Bach zum Funkeln bringen kann im Wechsel von Staccati und Legati, Phrasentönungen und subtilster dynamischer Schattierung. Auch Ravels Suite [„Le Tombeau  de Couperin“] bewahrte unter Schimpfs Händen ihre Feinheit mit viel filigranem, Couperin aufrufendem Verzierungswerk. (...) eine Klangfarbenpalette, die in den 13 Jahren des Pianistenfestivals so bislang kaum wenn überhaupt zu hören war."
Sindelfinger Zeitung, Januar 2012

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